Kaltbrünieren
 
Das Kaltbrünieren
Unter Kaltbrünieren versteht man heute fast ausschließlich das Tauchbrünieren, welches ein Verfahren zur Schwarzfärbung von überwiegend eisenhaltigen Werkstoffen wie Gußeisen, Schmiedeeisen, unlegierten oder legierten Stählen darstellt.

Hierzu werden die Gegenstände aus Eisenwerkstoffen in geringkonzentrierte, Raumtemperatur, leicht saure Salzlösungen eingetaucht, wobei auf den Oberflächen der Gegenstände tiefschwarze Eisenoxiduloxidschichten entstehen, deren Schwarzton von der Werkstoffqualität, der Oberflächenbearbeitung, sowie von Art und Zustand des Brünierbades abhängt.

Man wendet das Verfahren hauptsächlich an, um den Werkstücken unter Beibehaltung ihrer Maßhaltigkeit ein ansprechendes Aussehen zu geben und ihre Korrosionsbeständigkeit zu erhöhen.

Charakteristik
Die Brünierschicht wird chemisch durch Tauchen der Werkstücke bei Raumtemperatur in schwach sauren Lösung erzeugt. Dadurch wird bei Eisen- und Stahlwerkstoffen eine Oxidschicht (Eisenoxiduloxyd - Fe3O4) mit folgenden Eigenschaften erzeugt:

- tiefschwarze Färbung
- höchstmögliche Maßhaltigkeit
- glattes, dem Untergrund angepaßtes Aussehen
- weitgehend biege- und abriebfest sowie hitzebeständig
- Leitfähigkeit und magnetische Eigenschaften des Untergrundes werden kaum beeinflusst

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